wichtige Anmerkung der Pilgerschaft SMB St. Josef Rheydt:

  • die Teilnahme an der Wallfahrt erfolgt für jeden Teilnehmer grundsätzlich auf eigene Gefahr;

  • für alle weiteren Schäden, die nicht durch die Versicherung des Bistums Aachen abgedeckt sind, haftet ausschließlich der Teilnehmer selbst;

  • eine Haftung der Pilgerschaft SMB St. Josef Rheydt, vertreten durch die Vorstandsmitglieder ist ausgeschlossen

Folgende Versicherungsleistungen bestehen über das Bistum Aachen

(Quelle: Schreiben vom 18.03.2015)
Originaltext des Schreibens (in kursiv):


Durch das Bistum Aachen besteht über ein Rahmenabkommen mit der Aachener  und Münchener Versicherung in Aachen Haftpflichtversicherungsschutz für alle Maßnahmen, die durch die Diözese direkt, die Pfarrgemeinden oder die Verbände, sofern es sich nicht um e.V. handelt, durchgeführt werden.

 

Der Haftpflicht-Versicherungsschutz beinhaltet die Versicherungssumme € 5.000.000,-pauschal. Für Schäden an gemieteten unbeweglichen Sachen  ist eine Höchsthaftungssumme von 50.000, -- € vereinbart, wobei jedoch für das Feuer- und Explosionsrisiko eine Deckungssumme von 500.000-- € gilt.

Schäden an gemieteten beweglichen Sachen, mit Ausnahme von Kraftfahrzeugen und Fahrrädern, sind bis zu einer Höchstsumme von 5.100, -- € versichert.

Für alle Teilnehmer wird parallel zum o.a. Vertrag durch das Bistum Aachen, obwohl eine gesetzliche Verpflichtung hierzu nicht besteht, Unfallversicherungsschutz gewährt. Hier ist sowohl der Hin- und Rückweg sowie die Maßnahme selber versichert.

Die Versicherungssummen lauten wie folgt:

Invalidität

30.000, -- €
progressiv 225 %
100 % Invalidität 67.500, -- €

Todesfall

10.000,-- €

Heilkosten 5.000,-- €
Bergungs- und Rückführungskosten 2.500,-- €
Je Unfallereignis für anläßl. eines Unfalles
zerstörte oder beschädigte Brille
150,-- €

Der Vertrag zur Übernahme der Heilkosten ist subsidiär gestaltet, dies bedeutet, im Schadenfall wäre die eigene Krankenkasse vorleistungspflichtig.

Sollten durch diese nicht alle Heilkosten übernommen werden, so können die Restkosten über o.g. Vertrag beansprucht werden, bis zur vertraglich vereinbarten Höchstsumme.

Für die Ehrenamtlichen in den Pfarrgemeinden und Gruppierungen besteht ein Rahmenvertrag mit der Verwaltungsberufsgenossenschaft der durch die Personalabteilung des Generalvikariates abgeschlossen wurde. Sollte die jeweilige Berufsgenossenschaft aus rechtlichen Gründen die Übernahme der Unfallfolgekosten ablehnen besteht für die Ehrenamtler subsidiärer Versicherungsschutz mit nachfolgenden Summen.

Invalidität 50.000,-- €  (progressiv 225 %)
Tod 10.000,-- €
Heilkosten 2.500,-- €
Bergungs- und Rückführungskosten 1.250,-- €
Je Unfallereignis für anläßl. eines Unfalles
zerstörte oder beschädigte Brille
150,-- €

 

Die Heilkostenposition ist ebenfalls, wie bei Teilnehmern, subsidiär zu sehen, d.h. eine Leistung erfolgt erst, wenn alle anderen Kostenträger in Anspruch genommen wurden.

Durch den o.a. Haftpflichtvertrag ist das Führen und Halten von Kraftfahrzeugen nicht erfaßt, da gemäß dem Pflichtversicherungsgesetz für die Bundesrepublik Deutschland zwecks Zulassung eines Kraftfahrzeuges beim Straßenverkehrsamt ein entsprechender Versicherungsnachweis erforderlich ist. Dieser Versicherungsschutz ist nicht übertragbar.

Sollte es anläßlich einer angeordneten Dienstfahrt zu einem Kraftfahrzeughaftpflichtschaden kommen so tritt das Bistum Aachen für die kath. Kirchengemeinde in die Regulierung ein und ersetzt, unabhängig von haupt- oder ehrenamtlicher Tätigkeit den Rabattverlust (begrenzt auf 5 Jahre), obwohl hierzu keine Rechtsverpflichtung besteht.

Für den Kaskoschaden wird, sofern keine eigene Kaskoversicherung in Anspruch genommen werden kann wie folgt eine Regulierung erfolgen:

Hauptamtler Schadenersatz in voller Höhe - Rechtsanspruch
Ehrenamtler Schadenersatz unter Abzug einer
Selbstbeteiligung von 150,--€
- kein Rechtsanspruch

Die Regulierung erfolgt nach den Regeln der Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Kaskoversicherung.


 

Diese Infos können hier als PDF-Datei heruntergeladen werden