Mit Vorstandsbeschluss vom 01.04.2015 gilt ab sofort:

Die aktuelle Rechtslage definiert ausdrücklich, dass wir ein geschlossener Verband im Sinne des §27 StVO sind und demnach die rechte Straßenseite zu benutzen haben. Eine Genehmigung im Sinne des 29 StVO ist jedoch nicht erforderlich.

Daraus leitet sich für unsere Pilgergruppe bei der Benutzung von Straßen ohne Gehweg folgende Verhaltensweise ab:

  • die Pilgergruppe geht auf der rechten Seite;
  • die Pilger(innen) gehen jeweils zu zweit nebeneinander;
  • es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Pilgergruppe (der Verband) geschlossen bleibt (bei der Länge, die unsere Pilgergruppe darstellt ist das Einrichten von Zwischenräumen für den Verkehr nicht erforderlich);
  • jeweils eine Person (i.d.R. ein Vorstandsmitglied) geht am Anfang und am Ende der Gruppe „mit Warnweste“;
  • diese beiden Personen sind nach § 27 Abs. 5 StVO die verantwortlichen Führer, die für die Einhaltung der einzelnen, für den Verband geltenden Vorschriften verantwortlich sind und auch die Kennzeichnung der zu dem Verband gehörenden Fahrzeuge bestimmen . Daneben sind aber auch die einzelnen Mitglieder des Verbandes für ihr eigenes Verhalten verantwortlich;
  • der Bus (mit Anhänger) fährt mit eingeschalteter Warnblinkanlage zur zusätzlichen Absicherung hinterher;
  • darüber hinaus wird während dieser Maßnahme auf der Rückseite des Anhängers eine Plane (ca. 100 x 50 cm) angebracht mit dem Aufdruck: „ACHTUNG – Fußpilgergruppe“.

Quellen:

§27 StVO / §29 StVO
ADAC - juristische Zentrale
Gemeinde Dahlem - Fachbereich 3 Ordnungswesen
Kreisverwaltung Euskirchen - Abt. Straßenverkehr
Bezirksregierung Köln - Dezernat 25 Verkehr/Luftverkehr/Fahrschulaufsicht

 

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