Trierwallfahrt 2018

man hatte mich um einen Bericht über meine Erfahrungen als Neupilger auf dem Weg nach Trier gebeten. Jetzt bin ich aber eigentlich ja gar kein richtiger Neupilger. Bereits vor vier Jahren habe ich mich mit der Matthiasbruderschaft in Kleinenbroich auf diesen Weg begeben.  Bedingt durch berufliche Verpflichtungen und Krankheit blieb es aber bei dieser einmaligen Erfahrung. Daher möchte ich hier eigentlich nur das herausheben, was anders war auf dem Weg mit der Gruppe aus St. Josef.
Da war zunächst einmal die Tatsache, dass ich ja schon viele Mitpilger kannte, sei es persönlich oder doch zumindest vom Sehen; man war sich doch auf der einen oder anderen Veranstaltung bereits einmal begegnet. Schön war es, diese Begegnungen jetzt vertiefen zu können. Aber natürlich waren auch viele für mich zunächst fremde Gesichter dabei. Aber man lernt sich kennen, wenn man so miteinander viele Stunden unterwegs ist ohne Ablenkung durch Handy und andere Elektronik. Das war interessant, manchmal berührend, oft erstaunend.
Besonders beeindruckend fand ich jedoch zum einen die musikalische Begleitung, unvergesslich der Morgen auf Burg Ramstein, (ich bekomme da immer noch eine leichte Gänsehaut) und die unterschiedlich gestalteten Tagesabläufe mit sehr liebevoll vorbereiteten Stationis (extra nachgeschaut wie hier der Plural heißt ;-)) Danke an alle, die spürbar viel Arbeit in diese Vorbereitungen gesteckt haben, sei es durch Musik oder Texte und Interpretationen. Man hat gespürt, das da viel Herzblut investiert wurde. Danke aber auch an alle, die für das leibliche Wohl auf dem Weg gesorgt haben, was doch so alles in einen kleinen Hänger passt ist schon verblüffend.
Während bei meiner 1. Tour alles mit dem Einzug in St. Matthias in Trier endete, gab es mit den St. Josef Pilgern noch einen Abschluss der ganz anderen Art. Nach einem sehr lustigen Abend auf Burg Ramstein bzw im Hotel daneben feierten wir noch einen Abschlussgottesdienst unter freiem Himmel, durften als Neue der Gruppe uns auch mit unseren Handabdrücken auf dem Altartuch verewigen und fuhren dann gestärkt mit leckeren Grillwürstchen gemeinsam nach Hause. Für mich war es dann eine ganz besondere Ehre, das geschmückte Pilgerkreuz über die Keplerstr.in die Josefskirche zu tragen, wo wir schon von unseren Angehörigen erwartet wurden, Unvergesslich.
Wenn ich darf komme ich gerne im nächsten Jahr wieder mit. Bis dahin alles Liebe und Gottes Segen für euch alle

Sabine Vennen

Trierwallfahrt 2017

Unsere Eindrücke der Pilgerreise 2017 mit der Pilgerschaft St. Josef:

Aufgrund einer Mischung aus Neugier und Interesse und der Liebe zur Natur, aber vor allem aus Interesse daran, einmal die Erfahrung mit einer großen Pilgergruppe zu machen, haben wir uns entschlossen mit nach Trier zu pilgern. Zudem wurden wir alle "irgendwie von irgendwem" eingeladen, doch einfach mal mitzukommen, es würde sicher eine tolle Erfahrung werden und sich um eine "sehr nette" Pilgergemeinschaft handeln.
So kam es also, nach manchen und teilweise auch gegenseitigen "Anstupsern", dass wir alle "ja" gesagt haben! Und wie sich später herausstellte, hat es keiner von uns bereut! :-)

Wir traten also unsere erste Trierpilger-Wallfahrt an und wussten vorher eigentlich nur, dass unsere gesamte Reise das Thema "Beten?!" begleiten würde. Aber wie das im Einzelnen aussehen würde und wie dann tatsächlich 5 Tage unter diesem Thema aufbereitet und durch viele Impulse, Texte, Gebete und Lieder gestaltet werden würden, wussten wir nicht. Es wurden dann seeehr viele schöne Überraschungen, die uns ausnahmslos alle inspiriert, begeistert und bereichert haben!

Darin liegt wohl auch der gravierende Unterschied zu einer "normalen" oder vergleichsweise "einfachen Wanderung", die rein körperlich sicher ähnlich anstrengend, vom Genuss der Natur sicher gleich faszinierend, aber von der spirituellen Inspiration eben wirklich unvergleichlich ist!  Und wenn sich einer von uns vielleicht insgeheim Sorgen gemacht haben sollte, wie es wohl gemeinsam mit so vielen Fremden sein würde, fünf Tage und täglich so viele Stunden unterwegs zu sein, waren solche Sorgen völlig unbegründet. Denn wir wurden überaus herzlich, zugewandt und freundschaftlich aufgenommen! So wird uns allen die "Zeremonie" am Gedenkstein der Trierpilgeschaft St. Josef in besonderer Erinnerung bleiben!

Mit Blumen-Pflaster auf der Brust (und später mit Gebetsrolle um den Hals "gewappnet"), durch gefühlte 100 Umarmungen und Willkommens-Bekundungen gestärkt und berührt, fühlten wir uns sehr schnell als Teil der Gruppe und vollwertige Trierpilger/innen aufgenommen und zugehörig.

Als besonderes Erlebnis und besondere Ehre haben wir alle es empfunden, dass unser Pilgerkreuz uns immer vorausging, bzw. es abschnittsweise wechselnd, immer wieder von einer anderen Pilgerschwester oder einem anderen Pilgerbruder getragen wurde! Zudem hat es uns mit Stolz erfüllt dieser Gruppe anzugehören und somit sozusagen Zeugnis für unseren christlichen Glauben abzulegen! Denn was im Alltag eines jeden von uns, eher im Verborgenen existiert, haben wir für den ein oder anderen das erste Mal, gemeinschaftlich demonstriert!
Diejenigen von uns, die das Pilger Kreuz getragen haben, empfanden förmlich eine Beschwingtheit und eine Art neue Leichtigkeit und Energie, auch wenn vorher so manche Füße schon etwas müde und/oder lädiert waren.Im stetigen Wechsel von Gespräch, Gesang und Gebet, sind die Tage dann wie im Fluge vergangen. Und ob heiter oder nachdenklich, schweigend oder singend, für alle Gefühlsebenen war Raum und Zeit. So hat uns zum Beispiel das respekt- und würdevolle Gedenken an die verstorbenen Mitpilger besonders berührt!

Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir dann unser Ziel, die St. Matthias Kirche in Trier, wo Pater Athanasius uns ein wenig verspätet empfing und wir dann endlich, nach mehreren Strophen von Frère Jacques Einzug halten konnten.

Uns Neupilgern wurde dann im Rahmen von, zunächst noch etwas müde wirkenden Worten des Willkommens von Pater Athanasius, unsere St. Matthias- Trier-Pilger-Medaille übergeben.

Daran anschließend feierten wir in der Marien Kapelle  einen Dank-Gottesdienst mit teilweise sehr bewegenden Fürbitten, mit allgemeinen aber auch sehr persönlichen Anliegen und Gebeten und brachten damit auf sehr schöne Weise auch unsere Dankbarkeit für unsere wohlbehaltene Ankunft an unserem Pilgerziel zum Ausdruck.

Mit einem sehr besonderen, emotional sehr bewegenden, ökumenischen Gottesdienst in der Grillhütte und vorhergehender "Verewigung" unserer Handabdrücke auf dem Altartuch der St. Josef Trierpilger und einer eingängigen und sehr schönen Zusammenfassung aller Themen und Impulse der vielen Stationen unseres Pilgerweges, leiteten wir sozusagen unseren Heimweg ein, der dann dort endete, wo er fünf Tage zuvor begonnen hatte, im Trostraum St. Josef - Grabeskirche.

Dort wurden wir wieder so herzlich von Pfarrer Manfred Riethdorf empfangen und gesegnet, wie wir zu Beginn unserer Reise verabschiedet worden waren. Freunde und Familien warteten auch schon gespannt auf uns und so war es ein herzliches und fröhliches Willkommen, aber auch ein bewegender Abschied - bis vielleicht zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt, wir pilgern zusammen nach Trier!?

Unser besonderer Dank gilt deswegen natürlich unserem lieben und treuen Pfarrer Riethdorf, - der Dank sei Gott und Gott sei Dank ;-) -  die Trierpilger auch immer wieder neu und unseres Wissens pünktlich, mit dem passenden Segen und den passenden Worten auf die Reise schickt!

Aber ohne einen so spürbar erfahrenen und lange im Vorfeld schon für die Pilgerreise aktiven Vorstand, der alles bestens organisiert und geplant hat und mit ihm auch all seine fleißigen Heinzelmännchen, die uns zum Beispiel immer wieder mit süßen oder herzhaften Leckereien überrascht haben und besonders auch unserem exklusiven, flotten und absolut verlässlichen "Fahrdienst", hätten wir niemals eine so schöne Pilger-Erfahrung machen können!

Also jedem Einzelnen der dazu beigetragen hat, uns geistig und körperlich zu verwöhnen, gaaanz großen Dank für Euren Einsatz!!!

Mit herzlichen Grüßen

Claudia Coenen, Bernhild Falter, Margot Gielen, Iris Gingter, Erika Kalwele, Heinz Koch, Nicole Rader & Nele

Trierwallfahrt 2016

Ich habe mich sehr darüber gefreut als Alexandra und Brigitte mich fragten, ob ich Lust hätte mit nach Trier zu pilgern.

Da habe ich sofort zugesagt. Ich hatte in der Vergangenheit schon einmal gedacht, das möchte ich auch mal machen um einfach mal „ Danke „ zu sagen. Nun war der Tag da. Ich war sehr überrascht wie herzlich die Pilger sich begrüßten und mich auch. Man bot mir sofort das „du“ an und das machte das Kennenlernen einfacher. Was mich sehr beeindruckt hat war das einige Pilger sich für jeden Tag ein Thema mit Geschichten und Gebeten ausgedacht und ausgearbeitet hatten.  Man konnte sich mit den Gedanken dazu  schweigend oder im Gespräch mit anderen auseinandersetzten.  Abends bei einem oder mehreren Gläsern Bier lernte man sich besser kennen. Als wir nach vier Tagen und all der Anstrengung endlich Trier erreicht hatten, und in St. Matthias einzogen, war das schon ein ergreifender Moment für mich. Das ich das geschafft hatte und eine Pilgermünze erhielt. Es waren für mich fünf besondere Tage, den Alltag mal hinter sich zu lassen und sich ganz auf das Pilgern einzulassen.

Ich denke heute noch gerne an diese Tage zurück und hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder dabei sein kann.

Marita

 

Wirklich auf den Weg brachte mich ein besonderer Mensch im Jahr 2015 mit den Worten: " Finde deinen Weg...und geh!". Ohne genau zu wissen, was dies bedeutete ließ ich mich darauf ein.

Es ergab sich, daß ich ohne großartige Planung, durch eine Einladung von Rita Theisgen, an der Herbstwanderung der St. Josef Pilgerschaft Rheydt im September 2015 teilnahm. Hierbei durfte ich schon den ein oder anderen der Gruppe kennenlernen und ich wurde angesteckt von den Erzählungen. Inspiriert durch diese Begegnungen, ließ ich mich auf das Abenteuer Wallfahrt ein. So startete ich mit 7 weiteren Neupilgern am 20.04.2016  zu meiner ersten Wallfahrt nach Trier. Anfängliche Startprobleme, die ein Zugfahrzeug betrafen, wurden schnell behoben und ein Ersatzwagen beschafft, so das nach der 6.00 Uhr Verabschiedungsmesse in St. Franziskus die 45 köpfige Pilgerschaft startete. Ein Bus brachte uns nach Eiserfey/ Mechernich,  wo sich zunächst alle erstmal bei einem wunderbaren Frühstück und heißem Kaffee stärken konnten.Um 9.00 Uhr sollte es nun endlich in Richtung unserer ersten Unterkunft in Richtung Schmidtheim losgehen. Gespannt folgte ich den erfahrenen Pilgern, die sicheren Schrittes voran gingen. Die Pilgerschaft zog durch Wald und  Wiesen. Am Pilgerstein der St. Josef Pilgerschaft in Rosental wurden meine 7 Mitpilger und ich mit einem Begrüßungsritual in die Pilgergruppe sehr herzlich aufgenommen. Des weiteren wurden die Jubilare der Pilgerschaft geehrt, bevor es wieder weiter ging in Richtung Nettersheim. Durch das Anstimmen einiger Lieder ging es gut voran. Während des Weges kam ich mit dem jeweiligen Weggefährten ins Gespräch und man lernte sich allmählich untereinander kennen. Am Ende der 22 km langen Tagesetappe erreichten wir die Gaststätte Krumpen, in der wir unser Tageswerk erstmal mit einer kühlen Erfrischung belohnten. Dank unseres Fahrers Rainer, brauchten wir den Weg zu unserer Unterkunft nicht zu Fuß zurücklegen, da er uns mit dem Wagen und dem Gepäck dorthin brachte. Für mich als totale Ortsunkundige, war dies der echte Glücksfall und ich bezog mit meiner Zimmergenossin (der nächsten drei Tage) Margot unsere erste Unterkunft. Der Abend verlief nach einem gemeinsamen Abendessen in der Gaststätte Krumpen in einem gemütlichen Rahmen, bevor es zur Nachtruhe überging.

Der zweite Tag begann mit dem Frühstück um 7.00 Uhr  in den jeweiligen Unterkunftsquartieren. Danach ging es nach der  8.00 Uhr Andacht  in der Pfarrkirche, mit dem Tagesziel Büdesheim los. Bei anfänglich  kühleren Temperaturen, starteten wir die 31 km lange Etappe über Steffeln. Im weiteren Tagesverlauf stiegen die Temperaturen an und ließen uns bei bestem Pilgerwetter gut voran kommen. Mit dem Ziel quasi schon vor Augen, wollte der Weg dennoch kein Ende nehmen. Aber Dank guter Gespräche mit den jeweiligen Weggefährten nahm man dies nicht so wahr und erreichte zu guter letzt, glücklich das Gasthaus "zur Post", in dem wir erstmal verschnauften, eh es  in die Unterkünfte weiter ging. Beim gemeinsamen Abendessen und einem geselligen Ausklang fand auch dieser Tag sein Ende.

Der dritte Tag sollte 26 km für uns nach Kyllburg bereit halten, von wo aus wir zu unserer Unterkunft nach Kordel mit zum Zug weiterreisen sollten. Das gemeinsame Frühstück fand um 7.30 Uhr statt. Nachdem das Gepäck gemeinsam eingeladen war, machten wir uns gegen 8.40 Uhr auf den Weg. Leider hatten wir mittlerweile auch einige Ausfälle zu beklagen, denen der Weg zu Fuß nicht mehr möglich sein sollte, aber Dank unseres Begleitfahrzeuges, war dies auch kein Problem. Obwohl die Strecke kürzer war als die, des Vortages, führte sie einen doch an seine Grenzen. Aber was so ein wahrer Pilger ist, entwickelt einen Elan, der bei dem ein oder anderen Liedchen auch noch die letzten Reserven hervorholt und fröhlich singend (zum Teil mit kreativen Texteinlagen) der ersehnten Mittagspause vor Neuheilenbach entgegen strebt. Verschnaufen konnte man ja immerhin während der Zugfahrt nach Kordel, die am Nachmittag noch bevor stand. Allerdings war ich nicht unglücklich über diese Zwangspause, da mir ein ca. 45 minütiger Aufstieg zur Unterkunft der nächsten zwei Tage, noch bevorstand. Aber auch dieser wurde erfolgreich gemeistert und mit einer kühlen Erfrischung, wie sollte es auch anders sein, belohnt.Nachdem alle das passende Zimmer entweder in der Burg bzw. in der Villa gefunden hatten und jeder eine erfrischende Dusche genießen konnte, trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen im Hotel Weis. In dem der Abend auch in gemütlicher Runde abermals zu ende ging.

Leider meinte es das Wetter an unserem vierten Tag nicht wirklich gut mit uns. Unser Morgengebet, fand durch den Regen bedingt, unter dem Schutz von  Pavillions an der Burg statt.Aber der Regen konnte uns nicht aufhalten, so dass ein bunter Haufen in Regenbekleidung den 17 km langen Weg mit dem Ziel St. Matthias in Trier in Angriff nahm. Die Wegstrecke führte über das Eifelkreuz zum Biewerbachtal. Nach unserer dortigen Mittagspause hatte nun Petrus auch ein Einsehen mit uns und der Regen hörte auf. Aus der Ferne konnten wir dann auch einen Blick auf Trier erhaschen. Am Ufer der Mosel kamen wir unserem Ziel immer näher. Schon vor der Zeit erreichten wir St. Matthias und warteten auf unseren Empfang.Ziemlich angespannt wartete ich nun auf das, was mich nun erwarten würde. Jeder Neupilger hatten zum Glück einen "Altpilger" an seiner Seite, mit dem er gemeinsam in St. Matthias einzog. Für mich stellte dies einen besonderen Moment da, da ich noch nie zuvor in Trier war und St. Matthias nun endlich erleben durfte. Ich war froh, eine Altpilgerin zur Seite zu haben, da ich den Einzug sehr emotional erlebte. Meine lieben Mitpilger lernten mich hier als totale "Heulsuse" kennen, aber ich war damit nicht allein.Besonders gekürt wurde die Begrüßung in St. Matthias, als wir unsere Pilgermedaille von Pater Atanasius übereicht bekamen. Nun gehörten wir auch dazu.
Dieser Pater  lud unsere Pilgerschaft ein, an einer Andacht teilzunehmen und wir nahmen diese Einladung gerne an. Im Anschluss daran erfolgte ein mediativer Abschluss in der Krypta, der durch Jojo und Jürgen wunderbar gestaltet und zelebriert wurde. Danach stand uns die restliche Zeit zur freien Verfügung,  bevor wir gemeinsam vom Trierer Bahnhof wieder zurück nach Kordel fuhren. Zurück in Kordel, fand das Abendprogramm diesmal in der Burg statt. Ein herrliches Abendprogramm zog alle in seinen Bann und er Jubel war riesig. Ein großes Lob spreche ich hier nochmals an alle Tänzer/ Tänzerinnen aus, die diese Leistung nach den zurückgelegten Kilometern noch vollbringen konnten.

Nun näherte sich der fünfte und letzte Tag unserer Wallfahrt und nachdem wir ein späteres Frühstück genießen durften, ging es mit verstautem Gepäck auf ein 5km lange Etappe zur Grillhütte in Kordel. Hier hielten wir eine Wortgottesfeier mit anschließendem Grillen. Auf Grund der an diesem Tag vorherrschenden Wetterlage (Temperaturen gerade mal über der 0 Grad Grenze und es setzte auch noch Schneeregen ein) , entschloss man sich, die für draußen geplanten Feierlichkeiten, in der Hütte abzuhalten.  Schnell war das Grillfeuer entfacht und eine Wärmequelle ließ es nicht all zu kalt erscheinen. Gegen 14.15 Uhr startete unser Bus in Kordel wieder zurück in Richtung Mönchengladbach. Angekommen an Schloss Rheydt zog unsere Pilgerschaft letztmalig nach St. Franziskus, wo unsere Wallfahrt ihren Anfang nahm. Dort angekommen , erfolgte der gemeinsame Einzug aller Wallfahrtsteilnehmer zu unserer Schlussandacht, bevor es dann hieß Abschied nehmen.

Die Eindrücke und Erfahrungen die ich bei dieser Wallfahrt und ins besondere bei dieser Pilgerschaft machen durfte, haben mich schwer beeindruckt. Sozusagen als "Fremde" wurde ich mit offenen Armen aufgenommen und es wurde mir leicht gemacht, mich in dieser Gruppe einzufinden.Die dortigen Begegnungen haben mein Leben bereichert und bestärken mich in meiner Meinung, dass es keine Zufälle gibt. Was genau, mit einem während einer Wallfahrt oder beim Gehen eines Weges geschieht, kann jeder nur für sich entscheiden und ist nicht wirklich in Worte zu fassen. Ich für meinen Teil kann aber sagen, dass es die richtige Entscheidung war.Danke nochmals an alle die daran teilhaben. Danke auch an das Vorbereitungsteam der einzelnen Wallfahrtstage,  dass das diesjährige Thema der Wallfahrt " mit Freude umgürtet" für die Gruppe so wunderbar gestaltet hat und an den Fahrdienst, der immer zur Stelle war.

Ich hoffe auf das nächste Jahr

Alexandra Kroll


Trierwallfahrt 2015

So nun war es soweit, meine Frau ging zum 20-ten mal nach Trier und ich wollte sie bei Ihrem Jubiläum begleiten.

Insgesamt fünf Neupilger machten sich also mit der SMB St Josef Rheydt auf den Weg nach Trier und ich war einer davon.

Claudia, Anke, Jutta, Margot und Hubertus heißen wir und alle waren wir gespannt was auf uns zukommen sollte. Da ich mich nun zum neunten Mal auf den Weg nach Trier machte, dachte ich so bei mir, als alter rosenkranzerfahrener Pilger wird das schon nichts besonderes mehr werden. Doch es kam anders:

Nach der Messe in St Franziskus machten wir uns mit dem Bus auf nach Eiserfey, wo uns ein Frühstück erwartete. Anschließend ging es in die Kirche von Eiserfey, wo uns die Gedanken und Ausarbeitungen zum Thema "zur Freiheit berufen" von Helga, Monique und Heike erwarteten.

Nach einem kurzen aber steilen Anstieg, wurde dann zwei Rosenkranzgesätze gebetet. Aber was war das? - nur  zwei Rosenkranzgesätze -  nicht mehr?
Dafür aber Statios, wo wir mehr über Gott und uns erfahren konnten. Das war für mich als alter Pilger doch etwas Neues und eine ganz neue Erfahrung, die mir sehr gut tat. Es war nicht das ewige Herunterbeten von Rosenkranzgesätzen und Meditationen, wo kaum einer zuhört. Nein, hier wurden mit viel Liebe und Herz Gedanken ausgetauscht. Hier wurde "vom Menschen für den Menschen" gearbeitet. Hier machten sich eben Menschen ( Pilger ) Gedanken, wie sie das Thema der Wallfahrt den Mitpilgern näher bringen konnten - und  - was sie sich dabei selber gedacht und selbst gespürt haben.
Für mich eine ganz tolle und große Erfahrung. Ja etwas, das mehr Spaß machte, mit dem ich mich mehr identifizieren konnte. Klasse!!!!!!!

Am Pilgerstein angekommen wurden die Jubilare geehrt und die Neupilger vorgestellt. Mit auf den Weg wurde uns eine Blume gegeben - eine Fussblasenhilfsblume! Danke dafür!
Und so gingen wir weiter in einer wunderbaren Gemeinschaft. Jeder Tag wurde von einer anderen Gruppe gestaltet und man konnte so richtig die Seele baumeln lassen.

Wie sage ich immer „ Eine Pilgertour nach Trier ist ein Urlaub für die Seele“.

Selbstverständlich war auch immer ein Verpflegungsteam vor uns unterwegs, was immer an den richtigen Orten zur Stelle war und für leckere Speisen und Getränke sorgte - auch dafür ein dickes Dankeschön!!!!
So kamen wir dann nach 4 wunderbaren Tagen in Trier an!!!!!

In diesem Jahr war für mich der W E G  das Ziel!!!!

Dennoch ist es immer wieder ein tolles und erhabenes Gefühl mit einer solchen Pilgergemeinschaft in St Matthias einzuziehen. 5 Tage waren wir unterwegs, die kurzweilig waren und manchen Pilger über sich und die Welt nachdenken ließ. Für den einen oder anderen ändert sich vielleicht auch etwas die Lebenseinstellung nach so einer Tour. Alles was man noch schreiben könnte und was geschrieben wurde über eine Pilgertour,kann nie wiedergeben, welche Gefühle und Gedanken in einem vorgehen. Man muss es schon selbst einmal erlebt haben!!!!!!!! Ich möchte zum Schluss noch einmal allen danken die uns mit Worten, Liedern, Texten, Gedanken, kleinen Erinnerungen, Speisen und Begleitung diesen Urlaub der Seele ermöglicht haben.

Hubertus


Trierwallfahrt 2014
Hunger nach... mit Leib und Seele nach Sankt Matthias in Trier pilgern

(Eindrücke der Neupilgerinnen: Ruth, Alexandra und Andrea)

Wie ist es, aus der Ferne zu kommen und auf Pilgerschaft zu gehen mit 50 weiteren Menschen?

Unter den Segen Gottes gestellt, begann der gemeinsame Weg mit einem Frühstück in Eiserfey. Am Pilgerstein lesen zwei Jubilare aus ihrer Chronik vor, wir drei Neupilger werden vorgestellt. ARA sagt Andrea: Andrea, Ruth und Alexandra. Eine Überraschungsblume für den „Fuss“weg. Viele Namen, viele Umarmungen. Wer ist wer?

Wir wandern auf alten Wegen, bergan, manchmal steil bergab. Schlüsselblumen am Weg und Veilchen, eine erwachende Natur, Buchenwälder. Über uns erfreut uns häufig der blaue Himmel.

Erste Erfahrung mit dem Rosenkranzbeten. Statios, nachdenkliche Texte, Worte,  Lieder, aber auch kulinarische Stärkung, angereichert mit manch einem erheiternden Sektchen.

„Der Hunger nach“ begleitet uns als Leitwort: der Hunger nach (der) Macht (der Liebe); der Hunger nach Frieden, auch als Suche nach der eigenen Identität; der Hunger nach Geld als Nachdenken über den wahren Schatz im Acker und der Hunger nach Gott, unserem Urgrund, Ursprung, Ziel.

Menschen erzählen uns berührende Geschichten, ihre Pilgerwege im Leben. Kleine Gesten, ein Händedruck, Umarmungen, Fragen, das Aushalten von Nichtsagbarem, das Gedenken an alle, die wir so schmerzlich vermissen, Begleitung, Stille, alles zur rechten Zeit. Vom ersten zaghaften Schritt an dürfen wir uns anvertrauen, uns angenommen und geborgen fühlen.

Angekommen in Sankt Matthias in Trier. Die Sonne strahlt.

Was folgt, ist ein nur erlebbares Geheimnis. Ergreifend ob seiner Schlichtheit. Singend schreiten wir durch das Mittelschiff auf die Sankt Matthias Figur zu, dahinter ein kubischer schlichter grauer Steinaltar. Große Kerzen. Ein Kreis. Wir Neuen treten hinein in den Kreis und wieder in ihn zurück, bekleidet mit dem Zeichen der Verbundenheit, der Freundschaft mit Gott und den Menschen.

Von wunderbaren, nicht nur Mächten, sondern vielen liebevollen Menschen, umgeben, die um das leibliche und organisatorische Wohlergehen aller bemüht waren, Wünsche schon vor ihrer Aussprache zu ahnen schienen, erlebten wir Tage ohne gleichen.

Ja, auf dem Weg nach Trier „da blüht dir was“. Danke für die gemeinsame Zeit.

Tief bewegt, berührt und vielleicht verwandelt

Ruth

 

Als Sportsfreund glaubte ich, den körperlichen Strapazen gewachsen zu sein – was dann, Gott sei Dank auch so war. Die Tage, die ich mit meinen neuen Freunden zusammen war, haben bei mir so viele schöne Gedanken hinterlassen. Ich habe vieles gelernt. Über mich selbst und auch darüber, dass Pilgern weder Wandern noch eine organisierte Wallfahrt ist. Pilgern lädt einfach ein, in freiem Feld über mich selbst, meinen Lebensweg und meinen Glauben nachzudenken. Pilgern ist Wandern mit Hindernissen oder sagen wir Wandern plus. Beim Wandern kann ich mich äußerlich verletzten, beim Pilgern muss ich aber auch  meine inneren Hindernisse bearbeiten, überwinden und zulassen. Pilgern muss ich mit dem Herzen, für das Wandern reichen meine Füße. Für mich gehörte beides zusammen auf unserem Weg nach Trier.

Wir Neupilgerinnen haben in den vergangenen Tagen sehr viel  Gemeinschaft erfahren dürfen, gemeinsam gebetet, gesungen und gelacht. Die Gründe, aus denen jeder Einzelne sich auf den Weg zur St. Matthias Basilika in Trier macht, mögen genauso unterschiedlich sein, wie die Charaktere, die den Charme unserer Gruppe ausgemacht haben. Jeder hat persönlich und individuell zur Gemeinschaft beigetragen und kann hoffentlich mindestens ebenso viel mitnehmen

Für mich ist es Erfahrung die mir niemand im Leben mehr nehmen kann.

ALEX


Trierwallfahrt 2013

Tage wie diese - unser erstes Pilgern nach Trier

Raus aus dem Alltag: um 6 Uhr wurden wir in St. Joseph mit einer Eucharistiefeier ausgesandt, fuhren mit dem Bus nach Eiserfey bei Mechernich und begannen nach einem ausgiebigen Frühstück den Weg nach Trier. Am Pilgerstein wurden wir sechs Neupilger in die Pilgergruppe aufgenommen. Die Herzlichkeit der Umarmungen machte uns sprachlos, aber wir hatten nun auch 41 neue Vornamen zu lernen. Dann pilgerten wir bei großer Kälte durch Feld und Wald nach Schmidtheim.

Am Sonntag stürzten Tsunamis auf uns ein. Nicht nur 32 Kilometer Weg bis Büdesheim waren zu bewältigen, wir hörten von berührende Schicksalen, die offen und vertrauensvoll berichtet wurden. Es war bewegend mitzuerleben, wie liebevoll die Weggefährten auf die persönlichen Berichte eingingen. Abends waren wir froh, Arnika- und Latschenkiefersalbe auf die schmerzenden Füße streichen zu können.

Der Montag gehörte zu den Gottestagen, ein Hauch von Frühling, strahlender Sonnenschein! Wie schön ist die Eifellandschaft und wie wunderbar ist es, mit Schwestern und Brüdern im Glauben zu wandern, zu beten, zu schweigen, zu sprechen und gelegentlich Tränen zu vergießen. Auch an diesem Tag waren die Texte und Lieder an den einzelnen Statios wieder großartig vorbereitet und sehr bewegend.

Der Dienstag war ein Goldrandtag, ein Tag der Freude: Von der sagenumwobenen Burg Ramstein pilgerten wir über Höhen und durch Täler nach Trier. Welch ein Anblick, als wir die Stadt und die Mosel unten im Tal sahen! Was uns in St. Matthias erwartete, kann man nicht mit Worten beschreiben, man muss es selber erleben.

Wir sind begeistert von der akribischen Vorbereitung und hervorragenden Organisation der Trier-Wallfahrt 2013.

Vielen Dank an alle wunderbaren Menschen, die wir kennen lernen durften.

Sabine Floren, Maria Kirschner, Rosy Klahn, Monika Mertens, Angelika Rebbe, Ingrid Winzen

 


Trierwallfahrt 2012

46 neue Freunde

Dieses Jahr gab es eine Besonderheit in der Gebetsstunde vor der Jahreshauptversammlung am 27.02.2012. Es wurde von den anwesenden Pilgerschaftsmitgliedern die Beitrittsurkunde zur St. Matthiasbruderschaft Trier unterschrieben.

Nach vier möglichen Vorwanderungen im März und April trafen wir uns am Freitag, dem 27.04.2012 pünktlich um 6:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef zum Aussendungsgottesdienst. Das diesjährige Thema „Umbrüche“ (private, soziale, gesellschaftliche und biblische) wurde hier bereits aufgegriffen.

Anschließend ging es los: mit dem Bus nach Eiserfey. Wir neun Neupilger wurden von der ersten Minute an herzlich aufgenommen. Der Pilgerstein war ein schöner Ort zum Einstieg. Gerührt durch die herzliche Aufnahme in die Pilgerschaft und die Ehrungen der Jubilare konnte die Wallfahrt nun bei optimalen Wetterbedingungen starten.

Immer wenn die Füße müde wurden, erwartete uns ein liebevoll ausgesuchter Ort zum Rasten und Stärken. An dieser Stelle ein ganz besonderer Dank an unsere allzeit bereiten Fahrer Reiner und Heinz, ohne deren unverzichtbaren Einsatz die erstklassige Versorgung nicht möglich gewesen wäre. Manche Blasen und andere Wehwehchen wurden hier auch mit dem ein- oder anderen Eierlikörchen „geheilt“.

Eine ganz besondere Erfahrung waren die mit viel Sorgfalt und Engagement vorbereiteten Statios mit tiefgründigen Texten und Erfahrungsberichten, die immer Anregungen für unsere anschließenden Unterhaltungen während unserer „Wanderschaft“ boten. In Ihrer Wirkung unterstützt wurden die Statios durch musikalische Beiträge, sei es von CD oder durch die Mitwirkung unserer beiden Musiker Bernhard (Tenorhorn) und Ilona (Saxophon).

Am Abend gab es beim gemeinsamen Abendessen immer einen gemütlichen, manchmal lustigen und unterhaltsamen, aber auch zuweilen von der körperlichen Anstrengung müden Ausklang.

Das Organisationsteam hat alle notwendigen Bedingungen in optimaler Weise geschaffen, so dass es allen Pilgern möglich war, sich nach Bedarf nur auf Herz, Seele und Körper zu konzentrieren. Dahinter steckt eine tolle Leistung, die wir hier ausdrücklich würdigen und für die wir uns herzlich bedanken möchten.

Alles in allem tat es gut zu erfahren, dass es in unserer egoistischen Welt noch möglich ist, selbstlos für andere da zu sein und immer eine helfende Hand zur Seite zu haben. Man hat sich einfach nur noch auf das „Mensch sein“ konzentriert, echte Herzlichkeit erfahren und auch gegeben. Diese fünf Tage Gemeinschaftsleben und Rückbesinnung auf geistliche Themen waren ein einschneidender „Umbruch“ in unserem Alltagsleben. Unser aller Akku wurde neu aufgeladen, wovon wir selbst – da waren wir uns einig – auch noch länger zehren werden und wovon wir auch unseren Familien noch etwas abgeben können.

Unser Fazit: Im nächsten Jahr sind wir alle wieder dabei … so Gott will, denn …

„Meine Zeit liegt in Deinen Händen“

Andrea, Axel, Brigitte, Doris, Gisela, Ilona, Rudi, Uli, Ulla

Pilgerimpressionen-2012


Trierwallfahrt 2011

Unter dem Motto „Alles hat seine Zeit“ fand die diesjährige Wallfahrt nach Trier statt.

Die ersten beiden Tage der Wallfahrt waren   vom Wetter her durchwachsen. Es regnete und war kühl. So kam das Motto „Alles hat seine Zeit“ irgendwie direkt an die 40 Pilger heran. Es war die Zeit des Durchhaltens – des Wartens – der positiven Gedanken auf schönes, warmes Wetter.

In Gebeten, Liedern, schweigsamen Minuten kam das Ziel, die Kathedrale in Trier, immer näher.

Ein friedliches und freundschaftliches Miteinander ließ  die Neupilger nicht spüren, dass sie zum ersten Mal mit dabei waren.

Es waren fünf Tage, die mir ein Gefühl von absolutem Frieden, Ruhe und Ausgeglichenheit, ein Ankommen vermittelt haben.

wallfahrt 2011 201 von 227- klein

Nach der Wallfahrt ist vor der Wallfahrt und so werde ich es auch sehen. Ich bin wieder mit dabei in 2012 – so Gott will -.


Trierwallfahrt 2010
Du bist bei mir...

Dies ist das Jahreswort des heiligen Matthias für 2010.
Unser diesjähriges Thema der Wallfahrt nach Trier hiess "Heimat".

Uns wurde das Thema "Heimat" auf vielfältige Weise näher gebracht, in Form von Gedichten, Liedern, Gebeten und Geschichten. Als Neupilger fühlten wir uns vom Pilgerkreis sofort herzlich aufgenommen. Es war eine intensive Erfahrung, gemeinsam auf dem Weg zu sein, gemeinsam zu schweigen, zu beten, zu singen und zu reden. Bei den vielen persönlichen Gesprächen wurde achtsam und rücksichtsvoll miteinander umgegangen. Durch die gemeinsamen Mahlzeiten, ob in der Natur, oder im Gasthaus, verstärkte sich das Miteinander noch mehr.

Trotz kleiner Blessuren und Grenzerfahrungen, sind wir wild entschlossen, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein - auf dem Weg nach Trier.

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Neupilgerbericht 2018

Liebe Andrea,
du hattest mich (wie ich gestehen muss schon vor längerer Zeit) um einen Bericht über meine Erfahrungen als Neupilger auf dem Weg nach Trier gebeten. Jetzt bin ich aber eigentlich ja gar kein richtiger Neupilger. Bereits vor vier Jahren habe ich mich mit der Matthiasbruderschaft in Kleinenbroich auf diesen Weg begeben.  Bedingt durch berufliche Verpflichtungen und Krankheit blieb es aber bei dieser einmaligen Erfahrung. Daher möchte ich hier eigentlich nur das herausheben was anders war auf dem Weg mit der Gruppe aus St. Josef.
Da war zunächst einmal die Tatsache, dass ich ja schon viele Mitpilger kannte, sei es persönlich oder doch zumindest vom Sehen; man war sich doch auf der einen oder anderen Veranstaltung bereits einmal begegnet. Schön war es, diese Begegnungen jetzt vertiefen zu können. Aber natürlich waren auch viele für mich zunächst fremde Gesichter dabei. Aber man lernt sich kennen wenn man so miteinander viele Stunden unterwegs ist ohne Ablenkung durch Handy und andere Elektronik. Das war interessant, manchmal berührend, oft erstaunend.
Besonders beeindruckend fand ich jedoch zum einen die musikalische Begleitung, unvergesslich der Morgen auf Burg Ramstein, (ich bekomme da immer noch eine leichte Gänsehaut) und die unterschiedlich gestalteten Tagesabläufe mit sehr liebevoll vorbereiteten Stationis (extra nachgeschaut wie hier der Plural heißt ;-)) Danke an alle die spürbar viel Arbeit in diese Vorbereitungen gesteckt haben, sei es durch Musik oder Texte und Interpretationen. Man hat gespürt das da viel Herzblut investiert wurde. Danke aber auch an alle die für das leibliche Wohl auf dem Weg gesorgt haben, was doch so alles in einen kleinen Hänger passt ist schon verblüffend.
Während bei meiner 1. Tour alles mit dem Einzug in St. Matthias in Trier endete, gab es mit den St. Josef Pilgern noch einen Abschluss der ganz anderen Art. Nach einem sehr lustigen Abend auf Burg Ramstein bzw im Hotel daneben feierten wir noch einen Abschlussgottesdienst unter freiem Himmel, durften als Neue der Gruppe uns auch auch mit unseren Handabdrücken auf dem Altartuch verewigen und fuhren dann gestärkt mit leckeren Grillwürstchen gemeinsam nach Hause. Für mich war es dann eine ganz besondere Ehre, das geschmückte Pilgerkreuz über die Keplerstr.in die Josefskirche, wo wir schon von unseren Angehörigen erwartet wurden, Unvergesslich.
Wenn ich darf komme ich gerne im nächsten Jahr wieder mit. Bis dahin eines Liebe und Gottes Segen für euch alle.